Eutonie Akademie Form Element
Eutonie Akademie Form Element

Gefunden hat die Eutonie mich, und nicht ich die Eutonie. Darüber bin ich sehr froh, weil ich…

Gefunden hat die Eutonie mich, und nicht ich die Eutonie. Darüber bin ich sehr froh, weil ich hätte nicht nach etwas suchen können, wovon ich nicht ahnte, wie dringend ich es notwendig hatte.

Durch meinen sehr aktiven, sportlichen, leistungsorientierten vielleicht sogar rücksichtslosen Umgang mit mir selber (sowohl körperlich als auch psychisch) konnte ich nicht ahnen, wie fein und friedlich es sich anfühlen kann, seinen Körper angenehm und wohlig zu spüren. Diese neue Wahrnehmung übertrug sich auch auf meine innere Haltung. So lernte ich meine Grenzen besser zu spüren. Ich erkenne und schätze die positive Wirkung, wenn ich körperlich als auch psychisch innerhalb meiner Möglichkeiten bleiben kann.

Ich habe gelernt, Aktivitäten mit mehr Achtsamkeit und Aufmerksamkeit zu meistern und erliege nicht mehr dem Drang „alles irgendwie schaffen zu müssen“. Damit meine ich, ich habe aufgehört im Hamsterrad zu laufen, und habe begonnen, Dinge bewusst zu machen, oder auch nicht zu machen.

Ich glaube, die Eutonie hat mich ein wenig gelassener gemacht und mir gezeigt, dass es im Tun,  Denken oder Fühlen immer viele Wege und Variationen gibt. Diese Einsicht hilft mir (leider zwar nicht immer) sehr im Umgang mit meinen zwei pubertären Kindern! Es geht in der Eutonie auch nicht um Richtig oder Falsch- sondern um Stimmigkeit.

Ich bin 46 Jahre, weiblich und komme aus dem Raum Wiener Neustadt.